Bodenförderer

Extrem belastbar. Leistungsstark.

Extrem belastbare Systeme für schwere Lasten

Unsere Bodenfördersysteme sind für besonders schwere Lasten ausgelegt und bieten höchste Stabilität.

Technische Daten:

  • Traglast: 500–55.000 kg

  • Betrieb: manuell oder automatisch

  • Optional: Hubtische, Drehtische, Pusher, Aufrichtstationen, Fixierungen

Optimal für Schwerlastanwendungen in Industrie und Maschinenbau.

Systemübersicht

Ein Bodenförderer ist ein bodenmontiertes Fördersystem, das zum Transport von Werkstücken, Fahrzeugen, Paletten oder Lastträgern innerhalb von Produktions- und Logistikbereichen eingesetzt wird.

Typische Einsatzbereiche
  • Fertigungs- und Montagelinien
  • Lager- und Logistiksysteme
  • Automobilindustrie
  • Verpackungs- und Fördertechnik

Ausführungen und Bestandteile

Bodenförderer können in unterschiedlichen Ausführungen vorliegen, zum Beispiel:

  • Kettenförderer
  • Rollenförderer
  • Bandförderer
  • Skid-Förderer
  • fahrerlose Transportsysteme (FTS) / fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF), integriert oder kombiniert
Typische Bestandteile
  • ein Fördermedium wie Kette, Rolle oder Band
  • Antriebs- und Umlenkstationen
  • Trag- und Führungsstruktur
  • Sensorik und Steuerungseinheit
  • Sicherheits- und Schutzeinrichtungen

Funktionsweise des Bodenförderers

Der Transport erfolgt über ein am Boden installiertes System, das Lasten von einer Station zur nächsten bewegt.

Transportarten
  • kontinuierlich als Stetigförderer
  • getaktet als Taktförderer
Je nach Bauart werden die Transportgüter
  • auf Rollen bewegt
  • durch Ketten gezogen oder geschoben
  • auf einem Förderband getragen
  • oder auf Werkstückträgern geführt

Typische Funktionen

  • horizontaler Transport von Lasten
  • Pufferung und Stauung von Fördergut
  • Übergabe an andere Fördertechnik
  • Integration in automatisierte Prozesse
Der Bodenförderer bildet häufig die Grundlage für einen stabilen und kontinuierlichen Materialfluss innerhalb der Produktion.

Automatikbetrieb

Im Automatikbetrieb läuft der Bodenförderer selbstständig nach Vorgabe der Steuerung.

  • Transportgeschwindigkeit ist konstant oder regelbar
  • Sensoren überwachen Position, Stau und Werkstückanwesenheit
  • Übergaben erfolgen automatisch
  • Störungen führen zum sicheren Anlagenstopp
Dieser Modus ist für den Produktionsbetrieb vorgesehen.

Handbetrieb / Tippbetrieb

Der Handbetrieb dient vor allem für:

  • Wartungsarbeiten
  • Störungsbeseitigung
  • Einrichten der Anlage
Eigenschaften
  • Bewegungen erfolgen manuell über Bedienelemente
  • meist als Tippbetrieb, also nur bei gedrückter Taste
  • nur hardwareseitige Sicherheitseinrichtungen sind aktiv

Der Betrieb ist ausschließlich durch geschultes Personal zulässig.

Sicherheitshinweise

Bodenförderer besitzen bewegliche Teile und potenzielle Gefahrenstellen. Daher sind folgende Regeln einzuhalten:

  • Aufenthalt im Gefahrenbereich der Anlage ist während des Betriebs untersagt.
  • Eingreifen in laufende Fördertechnik ist verboten.
  • Quetsch- und Scherstellen, zum Beispiel an Rollen, Ketten oder Übergaben, sind zu beachten.
  • Schutzabdeckungen und Gitter dürfen nicht entfernt oder überbrückt werden.
  • Not-Aus-Einrichtungen müssen jederzeit zugänglich sein.
  • Lose Kleidung, Schmuck oder lange Haare sind zu sichern.
Bei Störungen
  • Anlage sofort stoppen
  • Ursache ermitteln
  • erst nach Freigabe wieder starten

Inbetriebnahme

  1. Sichtprüfung der Anlage durchführen
  2. Sicherstellen, dass keine Personen im Gefahrenbereich sind
  3. Not-Aus-Schalter entriegeln
  4. Steuerung einschalten
  5. Betriebsart wählen: Automatik oder Hand
  6. Startbefehl auslösen

Betrieb

Während des Betriebs:

  • wird Fördergut entlang der Strecke transportiert
  • überwachen Sensoren den Materialfluss
  • werden Stauungen erkannt und geregelt, falls vorhanden
  • sorgt das Bedienpersonal für Be- und Entladung

Stopp und Abschalten

  1. Anlage kontrolliert stoppen
  2. Fördergut auslaufen lassen
  3. Steuerung ausschalten
  4. Hauptschalter betätigen, bei Wartung oder Stillstand

Besondere Hinweise

  • Die maximale Belastung pro Förderabschnitt darf nicht überschritten werden.
  • Fördergut muss stabil und sicher aufliegen.
  • Übergabestellen sind besonders kritisch und müssen beobachtet werden.
  • Rückwärtsbetrieb ist je nach System nur eingeschränkt oder für Servicezwecke zulässig.
  • Bei Stau darf Fördergut nicht manuell gegen die Förderrichtung bewegt werden.

Wartung und Inspektion

Regelmäßige Wartung ist Voraussetzung für einen sicheren Betrieb.

  • Kontrolle von Rollen, Ketten und Förderbändern
  • Prüfung der Antriebs- und Umlenkstationen
  • Kontrolle von Sensoren und Endschaltern
  • Reinigung der Förderstrecke
  • Schmierung beweglicher Teile, falls erforderlich
  • Prüfung aller Sicherheitskomponenten

Fachhinweis & Dokumente

Wartungsarbeiten dürfen nur durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt werden.

Systemübersicht

Ein Bodenförderer ist ein bodenmontiertes Fördersystem zum Transport von Werkstücken, Fahrzeugen, Paletten oder Lastträgern innerhalb von Produktions- und Logistikbereichen.

Typische Einsatzbereiche
  • Fertigungs- und Montagelinien
  • Lager- und Logistiksysteme
  • Automobilindustrie
  • Verpackungs- und Fördertechnik

Ausführungen und Bestandteile

  • Kettenförderer
  • Rollenförderer
  • Bandförderer
  • Skid-Förderer
  • FTS / FTF integriert oder kombiniert
  • Fördermedium, Antriebs- und Umlenkstationen
  • Sensorik, Steuerung und Schutzeinrichtungen

Funktionsweise

  • Transport kontinuierlich oder getaktet
  • Bewegung über Rollen, Ketten oder Bänder
  • Führung auf Werkstückträgern je nach System
  • Pufferung und Stauung von Fördergut
  • Übergabe an andere Fördertechnik
  • Integration in automatisierte Prozesse

Automatikbetrieb

  • selbstständiger Betrieb nach Steuerungsvorgabe
  • Position, Stau und Werkstückanwesenheit werden überwacht
  • automatische Übergaben
  • sicherer Anlagenstopp bei Störungen

Handbetrieb / Tippbetrieb

  • für Wartung, Störungsbeseitigung und Einrichtung
  • manuelle Bewegung über Bedienelemente
  • meist nur bei gedrückter Taste
  • nur hardwareseitige Sicherheitseinrichtungen aktiv
  • nur für geschultes Personal

Sicherheitshinweise

  • kein Aufenthalt im Gefahrenbereich während des Betriebs
  • nicht in laufende Fördertechnik eingreifen
  • Quetsch- und Scherstellen beachten
  • Schutzabdeckungen und Gitter nicht entfernen
  • Not-Aus jederzeit zugänglich halten
  • lose Kleidung, Schmuck und Haare sichern

Inbetriebnahme

  1. Sichtprüfung durchführen
  2. Gefahrenbereich kontrollieren
  3. Not-Aus entriegeln
  4. Steuerung einschalten
  5. Betriebsart wählen
  6. Start auslösen

Betrieb

  • Fördergut wird entlang der Strecke transportiert
  • Materialfluss wird über Sensoren überwacht
  • Stauungen werden erkannt und geregelt
  • Be- und Entladung durch Bedienpersonal

Stopp und Abschalten

  1. Anlage kontrolliert stoppen
  2. Fördergut auslaufen lassen
  3. Steuerung ausschalten
  4. Hauptschalter betätigen

Besondere Hinweise

  • maximale Belastung pro Förderabschnitt einhalten
  • Fördergut muss stabil aufliegen
  • Übergabestellen besonders beobachten
  • Rückwärtsbetrieb nur eingeschränkt oder für Servicezwecke
  • Fördergut bei Stau nicht gegen die Förderrichtung bewegen

Wartung und Inspektion

  • Kontrolle von Rollen, Ketten und Förderbändern
  • Prüfung der Antriebs- und Umlenkstationen
  • Kontrolle von Sensoren und Endschaltern
  • Reinigung der Förderstrecke
  • Schmierung beweglicher Teile
  • Prüfung aller Sicherheitskomponenten

Wartungsarbeiten dürfen nur durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt werden.